Zeitlos schön

Haus der Antiquitäten G.Schwaighofer

Das Schmuckland Salzburg war diese Woche zu Gast Herrn Günther Schwaighofer und seiner Tochter Eva, die zeitlos schönen Schmuck für Sie bereit halten.

Das charmante und erlesene Schmuck- und Antiquitätengeschäft befindet sich in der Dreifaltigkeitsgasse 7a und hält für Sie neben kompetenter und herzlicher Beratung wahre Schätze und besondere Raritäten bereit.

Schmuckland Salzburg: Herr Schwaighofer, vielen Dank, dass Sie sich Zeit für ein Interview mit dem Schmuckland Salzburg nehmen. Seit wann sind Sie im Schmuck- und Antiquitätenbereich und welche Beweggründe gab es für Sie, diese Branche zu wählen?

 G. Schwaighofer: Ich betreibe dieses Geschäft mittlerweile seit 30 Jahren. Ich hatte immer schon den Wunsch, mich selbstständig zu machen. Zudem war und ist mein Interesse für Antiquitäten und vor allem Numismatik sehr groß. Zu Beginn meiner Laufbahn als Antiquitätenhändler habe ich ein kleines Geschäft an der Salzach eröffnet, welches sehr gut ins Laufen kam und eine immer größere Vielfalt an Kunstgegenständen, darunter vor allem auch Schmuck, vereinte. Im Nu hatte ich vier kleine Geschäfte an verschiedenen Standorten. Nachdem sich aber heraus gestellt hat, dass der Umsatz am besten in jenem Geschäft lief, in dem ich persönlich vor Ort war, habe ich beschlossen, meine Ware in einem einzigen größeren Geschäft zu konzentrieren. Nach längerer Suche fand ich dann mein aktuelles Geschäftslokal in der Dreifaltigkeitsgasse und fühle mich seitdem hier sehr wohl.

Schmuckland Salzburg: Sie verkaufen nicht nur Schmuck, sondern auch Antiquitäten jeglicher Art. Wie genau funktioniert dieses Geschäft?

G. Schwaighofer: Wir leben vom Schmuck- und Antiquitäten An- und Verkauf. Wir kaufen für uns interessante Ware immer sofort und bar an – hauptsächlich von Privatpersonen, aus Nachlässen und auch durch die Vermittlung von Notaren und Rechtsanwälten. Wenn Sie also mit einem Schmuckstück, Münzen oder beispielsweise auch schönen Silbergegenständen zu uns kommen, erhalten Sie direkt das Bargeld. Durch diese Art von Ankauf ist es uns möglich eine solche Vielfalt an Kunstgegenständen anzubieten und das zu fairen Preisen. Durch unsere faire und prompte Bezahlung konnten wir uns über die Jahre einen guten Namen als seriöser Partner machen.

Schmuckand Salzburg: War von Anfang an klar, dass Ihre Tochter im Betrieb mitarbeiten wird?

G. Schwaighofer: Nein, dass war ein absoluter Glücksfall. Eva ist meine jüngste Tochter und hat schon sehr früh angefangen bei mir mit zu arbeiten. Auch während Ihren Studien hat sie immer mehr den Bezug zu meinem Geschäft gefunden. Sie teilt meine Leidenschaft zu Schmuck und, als einzige mir bekannte Frau, vor allem auch zu Münzen. Zudem ist sie eine wirklich gute und engagierte Mitarbeiterin, zu der unsere Kunden schnell Vertrauen fassen. Ich bin sehr glücklich über unsere Team- bzw. Zusammenarbeit und könnte mir sehr gut vorstellen, dass sie mein Geschäft in Zukunft einmal übernehmen wird.

Schmuckland Salzburg: Haben Sie schon immer gewusst, dass Sie so eine Leidenschaft zu Schmuck haben, Frau Schwaighofer?

E. Schwaighofer: Ich bin eigentlich mit dem Geschäft aufgewachsen und habe daher schon immer einen Einblick gehabt. Meine Eltern sind beide selbstständig. Dadurch vermutlich war und ist es immer schon mein Ziel auch irgendwann einmal ein eigenes Unternehmen zu haben. Das Interesse für Antiquitäten und Schmuck war aber nicht immer so groß wie heute. Mit der Zeit ist es jedoch stark gewachsen und ich habe gelernt, dass alter Schmuck, Münzen und Antiquitäten nicht nur optisch sondern auch geschichtlich höchst interessant und vielseitig sind. Als Frau schmückt man sich natürlich sehr gerne und gerade antiker Schmuck ist einfach soviel einzigartiger und schöner gefertigt als die heute produzierte Massenware – und darüber hinaus, ist der alte Schmuck erschwinglicher. Müsste ein Goldschmied heute zum Beispiel eine Emailarbeit anfertigen, würde das ein Vermögen kosten. Hinzukommt das die Kenntnis des alten Handwerks großteils verloren gegangen ist.

Schmuckland Salzburg: Ich habe gesehen, dass Sie ja auch eigene Ideen einbringen, in dem Sie alten Schmuck auf verschiedenste Weise nutzen. Was können Sie uns dazu erzählen?

E. Schwaighofer: Mein Vater und ich versuchen natürlich alte Stücke auch durch innovative Ideen neu zu präsentieren. Wir haben beispielsweise eine große Sammlung an alten Uhrenschlüsseln erworben. Ursprünglich wurden diese verwendet um antike Taschenuhren aufzuziehen. Teilweise sind diese so besonders gearbeitet, mit Steinen besetzt oder mit Email verziert, dass uns die Idee kam diese als Schmuckstück zu verwenden. Gerade erst habe ich ein Bettelarmband und eine Halskette mit Uhrenschlüsseln zusammengestellt. Dabei sind wirklich besondere und ausgefallene Unikate entstanden die noch dazu getragen unglaublich gut aussehen. Ähnlich kam uns der Gedanke, dass traditionelle Kropfketten ja nicht zwangsweise am Hals und zur Tracht getragen werden müssen. Durch Zufall sind wir darauf gekommen, dass wenn sie am Hals passen, sie meist auch doppelt gewickelt am Handgelenk getragen werden können. Persönlich trage ich meine Kropfkette nur mehr am Handgelenk, lässig als Farbtupfer zur Jean. Unsere Kunden sind auch begeistert von dieser Idee und die Nachfrage nach Kropfketten für das Handgelenk steigt.

Schmuckland Salzburg: Kann man sagen, dass Sie beide sich perfekt durch Erfahrung, guten Stil, innovative Ideen und Kreativität ergänzen?

G. Schwaighofer: Ja, dass kann man so sagen. Ich merke einfach, dass meiner Tochter das Gebiet gefällt und Sie ein echtes Talent dafür zeigt.

Schmuckland Salzburg: Wir haben nun schon einen kleinen Einblick in Ihr Geschäft erhalten. Was denken Sie, schätzen Kunden besonders an Ihnen und wen sehen Sie als die Kunden von antikem Schmuck?

G. Schwaighofer: Unsere Stärke ist, dass wir nur eine Spanne haben und somit unsere Ware zu sehr guten Preisen anbieten können. Hinzukommt die Vielfalt unseres Geschäfts die von den Kunden geschätzt wird. Von Schmuck, über Münzen und Taschenuhren bis hin zu Silber und Porzellan – bei uns findet fast jeder Sammler, Schmuck- oder Geschichtsliebhaber etwas. Auch Kunden die auf der Suche nach einem besonderen Geschenk sind, werden meist bei uns fündig. Wir haben beispielsweise eine große Sammlung alter Petschaften, deren Siegelplatten früher zum versiegeln von Briefen verwendet wurden. Wir können dabei fast alle Monogramm Variationen anbieten und Kunden sehen darin oft ein sehr persönliches Geschenk für Kunstliebhaber. Als Kunden von antikem Schmuck und Antiquitäten an sich sehen wir in unserem Geschäft durchaus auch immer jüngere Generationen. Wir bieten Schmuckstücke in den verschiedensten Preislagen und Stilen an und sind so in der Lage jede Generation und Gehaltsgruppe anzusprechen. Neben unseren Stammkunden und der Laufkundschaft haben wir aber auch von Zeit zu Zeit Politiker, Wirtschaftsgrößen oder Schauspieler als Kunden. Unser Kundenstamm ist somit sehr bunt gemischt.

Schmuckland Salzburg: Sie haben viel antiken, äußerst seltenen Schmuck in Ihrem Geschäft. Haben sie dennoch besondere Lieblingsstücke?

G. Schwaighofer: Am liebsten sind mir nicht die teuersten Schmuckstücke sondern Stücke, die einzigartig und besonders sind und bei denen man weiß, dass hier mit viel Liebe und Zeit fürs Detail gearbeitet wurde.

Das Schmuckland Salzburg bedankt sich für dieses Interview bei der Familie Schwaighofer. Für Freunde des zeitlosen Schmucks ist ein Besuch im „Haus der Antiquitäten“ ein absolutes Muss. Lassen Sie sich von der Vielfalt dieser einzigartigen Stücke inspirieren!

 

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